Therapeutischer Ansatz

Psychodynamisches Verstehen

Psychische Beschwerden werden nicht nur als einzelne Symptome betrachtet, sondern im Zusammenhang mit inneren Konflikten, Beziehungserfahrungen, Selbstwertregulation und individuellen Bewältigungsformen verstanden.

Verstehen bedeutet dabei nicht, Menschen auf Diagnosen zu reduzieren. Es geht darum, die innere Logik von Symptomen, Beziehungsmustern und emotionalen Reaktionen behutsam nachvollziehbar zu machen.

Symptome haben oft eine innere Geschichte.

Was verstanden werden kann

Symptome entstehen häufig nicht isoliert, sondern im Zusammenhang mit inneren Konflikten, Beziehungserfahrungen, emotionalen Belastungen oder Formen der Selbstregulation, die sich über längere Zeit entwickelt haben.

In der psychodynamischen Arbeit werden aktuelle Beschwerden, biografische Erfahrungen, Beziehungsgestaltung und Affektregulation gemeinsam betrachtet.

Ziel der Arbeit

Ziel ist nicht nur eine kurzfristige Entlastung, sondern ein tieferes Verständnis der eigenen emotionalen Dynamik und der Muster, die sich im Erleben und in Beziehungen wiederholen können.

Daraus können neue Handlungsspielräume, stabilere Selbstregulation und eine tragfähigere innere Orientierung entstehen.

Behandlungsspektrum

Das Behandlungsspektrum umfasst psychische Belastungen und Störungsbilder im Kindes-, Jugend- und jungen Erwachsenenalter, unter anderem affektive Störungen, Angststörungen, Zwangssymptomatik, psychosomatische Beschwerden, Belastungsreaktionen, Selbstwert- und Beziehungsthemen sowie strukturell und persönlichkeitsnah geprägte Problematiken.

Unsicher, ob der Ansatz passt?

Das muss nicht vorab entschieden sein. Im Erstkontakt kann gemeinsam geklärt werden, ob eine psychotherapeutische Behandlung, Beratung oder eine andere Empfehlung sinnvoll erscheint.

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